Heimat als Anker.

Willkommen auf der Internetseite der Kreisheimatpflege

des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt


Schnipseljagd durch den Landkreis

Seit Anfang Juli sind Groß und Klein eingeladen auf die Jagd zu gehen, auf die Schnipseljagd. Zu entdecken gibt es neben einer wunderschönen Landschaft auch viele historische Dinge, die selbst bei Ortsansässigen schon in Vergessenheit geraten sind.

Die AG Heimatpflege hat für diesen Sommer zwei solcher Entdeckungsreisen vorbereitet. Als Hilfsmittel dazu dient die kostenlose Handyapp Actionbound, die eine Art erweitertes Geocaching Erlebnis bietet. Um das Abenteuer zu beginnen kann man entweder die auf der Internetseite der Kreisheimatpflege (www.kreisheimatpflege-slfru.de) hinterlegten QR-Codes einscannen, oder aber direkt in der App nach den Namen der Runden suchen. Weiterhin wird ein GPS fähiges Smartphone benötigt.

Die erste Runde, zu der man wahlweise in Reichmannsdorf (Alte Pfade, Start Reichmannsdorf), oder Gösselsdorf (Alte Pfade, Start Gösselsdorf), starten kann und die dann jeweils wieder am Startpunkt endet wurde von Helmut Liebmann vorbereitet. Dazu sind 18 Aufgaben zu lösen für die man Fragen beantworten, oder einen bestimmten Ort erreichen muss. An den einzelnen Stationen gibt es immer wieder historische Zusatzinfos, die auch für ältere Schatzsucher interessant sind. Wer kennt schon noch das „Freibad“ von Reichmannsdorf, oder wer weiß wo bei Gösselsdorf eine Riesenfichte zu finden ist? Für die Tour sind ca. drei Stunden einzuplanen und die Teilnehmer sollten gut zu Fuß sein.

Die zweite Runde führt um Hockeroda (Auf den Spuren des alten Hockeroda), sie wurde von Katrin Schlegel geplant. Diese Runde ist mit zwei Stunden und 10 Aufgaben etwas kürzer, aber nicht weniger interessant. An den Steilhängen der umliegenden Berge geht es zum Sorbenstein, mit einem fantastischen Blick in die anliegenden Täler und dann wieder zurück ins Dorf.

Da die Jugend eine schöne Aussicht heute meist nur noch selten lockt, konnten verschiedene Akteure der Region gewonnen werden dieses Projekt mit Preisen zu unterstützen, denn am Ende einer jeden Runde besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Gewinnspiel. Dabei sind Eintrittskarten in die örtlichen Museen, z.B. das Schloss Wespenstein in Gräfenthal, oder die Morassina Grotte. Weiterhin gibt es Freien Eintritt in die Minigolfanlage in Hohenwarte und dazu noch viele Kleingewinne die vom Kinderland in Gräfenthal gesponsert worden. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist bis zum 30. September diesen Jahres möglich.

Für den Spätsommer und Herbst dieses Jahres ist noch eine weitere Runde in Rudolstadt geplant, für die auch schon einige Sponsoren für das Gewinnspiel bereitstehen.

Flyer Schnipseljagd
Flyer 1.pdf (2.49MB)
Flyer Schnipseljagd
Flyer 1.pdf (2.49MB)


Freundeskreis Bismarck-Feuersäule-Rudolstadt gegründet

Seit 122 Jahren trotzt die erste Bismarck-Feuersäule Deutschlands den Gewalten der Natur und der Menschen. Im Kaiserreich gebaut, blickt sie nun schon auf die fünfte deutsche Staatsform herab und symbolisiert von ihrem Standort die Weitsichtigkeit ihres Namensgebers.

Wem noch nicht klar ist, über welches Objekt mit Alleinstellungsmerkmal hier berichtet wird, sei an den zweiten Namen des Turmes erinnert, den er seit den 1950er Jahren inoffiziell trägt. Es handelt sich um den Geschwister-Scholl-Turm bei Zeigerheim, ein Name, der in gleicher Weise Würdigung verdient.

Der Zahn der Zeit und viele Menschen haben an ihm „genagt“ und seit vielen Jahren ist nur noch wenig von seinem einstigen Glanz erhalten. Anläufe, die „kleine Burg“ zu erhalten, gab es mehrere, so begann der Verein „Rudolstadt blüht auf“ mit Astrid von Killisch Horn und ihrem Mann Klaus-Peter Stecker bereits 2015 mit einer Bestandsaufnahme und Uli Batzke vom Rudolstädter Systembau betreute gemeinsam mit Patrick Fiur von der Strabag eine Bachelorarbeit zu möglichen Renovierungsvarianten der Feuersäule. Doch trotz guter Ansätze fehlte es an der Initialzündung und so konnte man seit Jahren in den sozialen Netzwerken unter den Bildern des verfallenden Turms den Wunsch nach seiner Erhaltung lesen. Jedoch kam von dort immer der Ruf nach irgendeinem Verantwortlichen, einer Stiftung oder der Stadt, die nun das Objekt endlich wieder herrichten sollte.

Dabei ist der Turm doch auch ganz ohne Beteiligung „von oben“ entstanden. Lehrer des Fridericianums in Rudolstadt initiierten den Bau im Rahmen des „Rudolstädter Abends.“, einer Vereinigung honoriger Rudolstädter Bürger und ehemaliger Studenten, die nach ihrem Studium auf das akademische Leben nicht verzichten wollten.

Und so wurde nicht lange auf Ausschreibungen und Ideenwettbewerbe gewartet, sondern gehandelt, was dem Turm zwar eine ganz eigene Form gegenüber den anderen Feuersäulen bescherte, jedoch auch die erste praktische Umsetzung.

Kreisheimatpfleger Ralf Thun wirbt seit Langem um mehr Eigeninitiative der Menschen in Bezug auf heimatliche Werte und so ist es schon ein erster Erfolg, dass sich Privatleute und Firmenvertreter jetzt unter dem Dach des Kulturbundes im „Freundeskreis Bismarck-Feuersäule Rudolstadt“ zusammengefunden haben, um dieses Projekt anzugehen.

Die Gemeinden sind oftmals gar nicht in der Lage, solche Projekte neben ihren Pflichtaufgaben zu erfüllen, doch auch der Rudolstädter Bürgermeister Jörg Reichl begrüßt und unterstützt das Projekt und es ist daher ein großer Gewinn für das Vorhaben, dass er als Vertreter der Stadt Teil der neuen Initiative ist.

Mit diesen engagierten Mitstreitern, zu denen noch Joachim Böhme, Familie Brauer (Pagenhäuser Rudolstadt), Antje Dietzel (Geschäftsführerin Kulturbund), Michael Kaspar (Rudolstädter Abend), Maik Schwabe und Bernd Stiller (Bauingenieur) gehören, sollte es gelingen, den Turm als interessantes Ausflugsziel auch für nachfolgende Generationen zu erhalten.

Wer mehr über die Geschichte des Turms und die Aktivitäten des Freundeskreises erfahren möchte, kann auf folgender Internetseite weitere Informationen finden:

www.Bismarckturm-Rudolstadt.de

Selbstverständlich freuen wir uns über weitere Mitglieder, die unsere praktische Arbeit und die Spendensammlung unterstützen möchten.

Wer uns gern finanziell unterstützen möchte, kann dies über folgendes Konto tun:

Kreissparkasse Saalfeld-Rudolstadt, IBAN: DE17 8305 0303 0011 0306 15

Kennwort Bismarckturm, die Ausstellung einer Spendenquittung ist möglich.

Rudolstadt 11. Juni 2021

Ralf Thun

Sprecher Freundeskreis Bismarckturm Rudolstadt im Kulturbund Saalfeld-Rudolstadt e.V.


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 Liste der musealen Objekte im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt

Allendorf - Heimatstube  
Aue am Berg - Heimatstube Aue am Berg
Bad Blankenburg - Burg Greifenstein
Bad Blankenburg - Friedrich-Fröbel-Museum
Böhlscheiben - Umweltinformations- und Naturschutzstation Dr. Helmut Steuer
Cursdorf - Historischen Glasapparatemuseum
Dittrichshütte - Turmwindmühle Dittrichshütte
Döschnitz - Heimatmuseum Döschnitz
Dröbischau  - Heimatmuseum Dröbischau
Drognitz - Volkskundemuseum Reitzengeschwenda
Gorndorf - Heimatstube Gorndorf
Gräfenthal - Schloß Wespenstein
Gräfenthal - Heimatmuseum Georg-Stift
Groschwitz - Landwirtschaftsmuseum Groschwitz
Großkochberg - Schloss Kochberg mit Liebhabertheater und Park
Kamsdorf - Besucherbergwerk: Vereinigte Reviere Kamsdorf
Kamsdorf - KUNSTRAUM Kamsdorf
Katzhütte - Heimatstube
Keilhau - Schulmuseum Keilhau
Kleinkochberg - Luisenturm
Königsee - Heimatmuseum Königsee
Königsee - Karnevalsmuseum Königsee
Königsee - Heimatstübchen
Königsee - Thüringer Trachten- und Brauchtumsschule Königsee e.V.
Lehesten  - "Technisches Denkmal
Historischer Schieferbergbau Lehesten"
Lehesten  - Altvaterturm
Leutenberg - Naturparkverwaltung Thüringer Schiefer-gebirge/Obere Saale-Naturparkhaus

Leutenberg - Heimatmuseum

Lichtenhain - Maschinarium Bergbahn
Meura - Heimatmuseum Meura
Milbitz - Heimatstube Milbitz
Neusitz - Heimatstube Neusitz
Obernitz - Heimatstube Obernitz
Oberweißbach - Memorialmuseum Friedrich Fröbel und Touristinformation
Paulinzella - Museum im Jagdschloss zur Kloster-, Forst- und Jagdgeschichte
Paulinzella - Forsthaus
Probstzella - DDR Grenzbahnhof-Museum
Probstzella - Haus des Volkes
Reichmannsdorf - Rotschnabelnest
Reichmannsdorf - Heimatstube Gösselsdorf
Reichmannsdorf - Porzellanmuseum
Remda - Heimststube Remda
Röblitz - Ausstellungsraum im Edelhof
Rohrbach - Historische Apotheke in Rohrbach
Rudolstadt - Schillerhaus
Rudolstadt - Thüringer Bauernhäuser Rudolstadt
Rudolstadt - Thüringer Landesmuseum Heidecksburg
Rudolstadt - Heimststube Schwarza
Rudolstadt - Puppenmuseum
Rudolstadt - Wäschemuseum
Rudolstadt - Pagenhäuser
Saalfeld - Saalfelder Feengrotten mit Grottoneum und Feenweltchen
Saalfeld - Stadtmuseum Saalfeld im Franziskanerkloster
Saalfeld - Saale-Galerie
Saalfeld - Schraubenfabrik Zehner
Saalfeld - Darrtor
Saalfeld - Oberes Tor
Saalfeld - Schlosskapelle Saalfeld
Schaala - Heimststube Schaala
Schmiedebach - Schmiedebach Schieferdorfmuseum
Schmiedebach - Schmiedebach Alte Schule/Papiertheater
Schmiedebach - KZ Gedenkstätte Laura
Schmiedefeld - Kräuter- und Olitätenmuseum Beim Giftmischer
Schmiedefeld - Morassina Schaugrotte
Schwarzburg - Fürstliche Erlebniswelten Schloss Schwarzburg, Zeughaus, Kaisersaal
Schwarzburg - Schloss Schwarzburg
Schweinbach - Heimatstube/Schulraum
Sitzendorf - Bauernmuseum Sitzendorf
Sitzendorf - Regionalmuseum Sitzendorf (Dampfmaschine)
Sitzendorf - Porzellanmanufaktur
Stadt Leutenberg - Stadtmuseum
Sundremda - Heimststube Sundremda
Thälendorf - Heimatstube Thälendorf
Uhlstädt - Flößereimuseum und Touristinformation Uhlstädt
Unterschöbling - Heimatstube Unterschöbling
Unterweißbach - Heimatmuseum im Gemeindezentrum der „Goldenen Lichte“
Unterwellenborn - Bergbau & Heimatmuseum Könitz
Unterwellenborn - Schaudenkmal Gasmaschinenzentrale
Unterwellenborn - Kulturpalast Unterwellenborn
Wüstung Spaal - Das Spaalhaus
Zeutsch - „Christiane Eleonore von Zeutsch“ e.V., Heimatstube

 

Der Kreisheimatpfleger bildet eine Schnittstelle zwischen Gemeinden, Organisationen, Vereinen und Einzelpersonen zum Landkreis auf dem Gebiet der Heimatpflege. Zu diesem gehören unter anderem die regionale Brauchtums- und Denkmalpflege, Geschichtsforschung, sowie der Natur- und Umweltschutz.